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| Published: Mar.28.2013 @ 9:49 am
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Mit Kind sitzt man auf dem Spielplatz – stundenlang verrinnt dort die Zeit im Sand. Bei dem Sandformen backen und Stöcken in den Haufen schieben kommt keine Langeweile auf. Unter einem Baum bei eisiger Kälte sitze ich und warte. Schau den anderen Kindern zu, die meist etwas älter sind. „Meine Tante ist in Addis Abeba!“, das 8-jährige Mädchen vor mir, sprach den Stadtnamen kurz und hart aus. Ein leichtes Glucksen vermittelte ein fremdländische Sprache. Hatte sie den Namen ausgesprochen, wie einer, der aus Addis Abeba kam? Ihre Haut schimmerte bläulich in der Kälte. Wie lange hat sie vor mir gestanden, ohne, dass ich sie bemerkte. Ihre Hand hatte an meinem Jackenzipfel gezupft. „Meine Tante ist in Addis Abeba!“. Mit dem Auto sei sie dort nicht hingefahren. „Natürlich hätte sie ein´s hier gefunden, aber mit dem Flugzeug geht es schneller.“ „Was macht deine Tante denn dort?“, wollte ich wissen. „Sie ist zu den Anuak gereist. Das sind schwarze Menschen, die in Lehmhöhlen wohnen. Sie sind sehr arm. Deshalb freuen sie sich über Besuch. Der muss ihnen Geschenke mitbringt.“ „Und was hat deine Tante den Anukas mitgebracht?“ „Anuak“, verbesserte mich die Kleine, als hätte sie Ethnografien über den Stamm gelesen, kennen ihre Lebensgewohnheiten und Rituale.
„Sie hat Angeln mitgenommen.“ Nun war mein geografisches Wissen überfordert. Gab es im Gebiet der Anukas überhaupt Fische zum Fangen oder wollte dieser Dreikäsehoch mich testen. Ich nickte also bedächtig als wisse ich Bescheid. „Die Anuak jagen mit dem Speer. Kinder müssen das schon lernen. Wenn sie im Wasser stehen und den Fisch treffen wollen, locken sie ihn mit dem Fuß an. Die haben Futter zwischen den Zehen. Wenn der Fisch anbeißt. Zack ...“, ein Zucken geht durch den ganzen Körper des Mädchens als war sie selbst schon Fische fangen. „Manchmal bleibt der Speer im Fuß stecken.“, fügt die Kleine an. „Die Jungen müssen das erst lernen.“ |
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| Published: Jan.04.2012 @ 4:03 pm
| Last edited: Jan.04.2012 @ 7:07 am |
Hallo willkommen 2012!!!
Ich könnte gerade die ganze Welt umarmen. Pünktlich zu Weihnachten
hat mit meine Süße einen Umschlag unter den Baum gelegt und dreimal
dürft ihr raten was da drin war...
Ein Ultraschallbild!!!
Ja ihr habt richtig gehört. Ich werde Vater
und das sogar schon ziemlich bald. Im Mai ist es soweit. Ich bin soooo
glücklich. Nicht das wir das jetzt geplant hätten von langer Hand, aber
es ist eine wirklich gute Überraschung. Ich fühle mich bereit dazu. Ich
habe das Gefühl, dass ich an einem Punkt in meinem Leben bin, an dem
ich genug Verantwortung für einen kleinen Menschen übernehmen kann.Ich
habe einen Job und verdiene genug Geld, ich habe eine wundervolle Frau,
ich habe das Land meiner Träume bereist und bin erwachsen geworden.
Ich habe mir jetzt asuch schon richtig viele Gedanken gemacht. Zum
einen steht für mich fest, dass ich so schnell wie möglich ein Haus
bauen möchte oder noch besser eins kaufen, denn meine Familie soll in
einem richtigen eigenen zu Hause leben mit einem Garten in den ich eine
Schaukel stelle..
Super finde ich auch das Angebot an Babykleidung. Ich habe schon mal
geschaut und gerade bei EMP gibt es total viele super geile Sachen. In
einem anderen Onlineshop hab ich sogar eine kleine Tracht gefunden und
Lederhosen für Babys. Ach es wird bestimmt wunderbar!
Aber jetzt wo mein Kind noch unterwegs ist, tue ich alles erdenkliche
damit es meiner Frau gut geht. Gestern habe ich ihr zum Beispiel ein
Entspannungsbad eingelassen und ihr dann aus ihrem Lieblingsbuch
vorgelesen, während sie gebadet hat. Das hat ihr richtig gut gefallen.
Heute Abend werde ich sie zum Essen einladen. Ach ja das Leben ist
manchmal einfach perfekt. |
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| Published: Sep.23.2011 @ 10:01 am
| Last edited: Sep.26.2011 @ 1:08 am |
Heute ist Herbstanfang und wie fühlt man sich doch vom Wetter
verarscht, wenn ich rausschaue und sehe, wie die Sonne scheint und
angenehme 22 Grad den Tag zu einem Schönen machen. Es ist doch echt zum
Mäusemelken! Aber ich habe mir geschoren, nicht mehr über das Wetter zu
meckern oder sich aufzuregen, denn es bringt ja nichts! Man kann es
nicht ändern und wird es niemals können!
Also ein anderes Thema:
Heute
ist Freitag, das heißt logischerweise, dass morgen das Wochenende
startet und ich eigentlich einen guten Grund hätte, mich zu freuen. Aber
irgendwie will sich die Freude bei mir nicht wirklich einstellen.
Vielleicht weil ich heute noch bis 19 Uhr arbeiten muss? Oder vielleicht
weil meine Mittagspause gleich vorbei ist?Spielt wohl alles mit rein!
Aber am meisten kommt es wohl daher, dass ich für dieses Wochenende
überhaupt keine Pläne habe, während alle meine Freunde ausgeflogen sind
und jede Menge Spaß haben werden! Ja ich weiß, das hört sich ziemlich
nach Gejammer an und es tut mir auch Leid, dass ihr euch das anhören
müsst!
Mein bester Kumpel fährt heute zum Oktoberfest nach
München…der Glückspilz! Er hatte mich auch eingeladen und gefragt ob ich
nicht mitkommen möchte! Aber er geht zusammen mit der Familie seiner
Frau, d.h. Eltern, Geschwister und Onkel sowie Tante, also ein richtiges
Familien-Event und wer ist dabei unpassender als ein Single-Typ, ein
Freund vom Schwiegersohn! Nee, das passt einfach nicht, auch wenn ich
gerne mal wieder dort hingefahren wäre.
Die Kollegen fahren morgen
zum Fußball und schauen sich ein Spiel im Stadion an, welches, keine
Ahnung! Fußball interessiert mich so gar nicht!
Vielleicht sollte
ich das Wochenende nutzen, um meine Familie mal wieder zu besuchen,
aber ganz ehrlich…viel Lust habe ich nicht!!! |
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| Published: Aug.13.2011 @ 10:02 am
| Last edited: Sep.26.2011 @ 1:08 am |
Oh man ist das ein langweiliger Samstag! Selten so einen öden Tag erlebt. Dabei hatte ich eigentlich so viel vor, nur wie es schon den ganzen Sommer so läuft: wenn man nichts hat, aber Regen hat man!
Ich war für heute zum Bootfahren eingeladen. Ein guter Freund von mir hat heute Geburtstag und hatte für 12 Mann ein Grillboot reserviert gehabt. Ich hab mich schon lange darauf gefreut, mal wieder alte Freunde treffen und zusammen feiern. Aber es kam, wie es kommen musste: Es stürmt und ich meine statt Regen auch mal Hagel entdeckt zu haben. Aber wie auch immer…die Tour ist ins Wasser gefallen und der Spaß gleich mit. Zum Nachmittag hin wollten wir dann alle zum Beach-Volleyball, bisschen die Sonne genießen und zusammen ein kleines Turnier spielen inklusive Cocktail-Pausen. Aber wer möchte schon im nassen Sand spielen und bei 15 Grad draußen Cocktails trinken…meine Lust hält sich in Grenzen!
Für die eigentliche Party heute Abend war eigentlich eine Beach-Bar vorgesehen, was man sich jetzt wohl auch schenken kann. Zwar kann bis zum Abend noch viel passieren, aber ich glaube eher nicht, dass jetzt noch die Sonne rauskommt und die Temperatur noch um 10 Grad stiegen wird!
Wenn ich so darüber nachdenke, dann wurde doch vielleicht etwas zu sehr auf gutes Wetter gehofft, aber was will man auch machen…es ist fast Mitte August…da sollten doch ein paar warme Sonnentage drin sein!
Na ja wie auch immer! Jetzt sitze ich erstmal zu Hause rum. weil wir uns erst zum Nachmittag im Cafe treffen werden, schön was warmes trinken…ich kann es nicht fassen!!! Da hilft heute wohl nur eins: trinken, trinken, trinken…bis die Welt wieder schöner aussieht! |
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| Published: Jul.29.2011 @ 3:21 pm
| Last edited: Sep.26.2011 @ 1:08 am |
Morgen ist endlich wieder Wochenende!!! Na Gott sei gedankt! Diese Woche zieht sich wie Kaugummi und will und will nicht vergehen. Schon als ich am Montag aufgestanden bin, hatte ich kein gutes Gefühl (habe ich Montag allerdings sehr selten) was diese Woche angeht. Und manchmal sollte man einfach auf sein Gefühl hören. Ich hätte mich krank schreiben lassen sollen oder spontan Urlaub nehmen sollen. Oder einfach nur so zu Hause bleiben sollen. Alles wäre besser gewesen als diese Woche vor die Tür zu gehen.
Nicht nur dass ich drei Mal so was von nass geworden bin, weil das komische Mist-Wetter sich ja einfach nicht entscheiden kann, was es will! Und so schien am Dienstag die Sonne, als ich zur Arbeit wollte. Und als sich auf halben weg war, zogen in Sekunden dicke schwarze Wolken auf und es goss wie aus Eimern und ich stand mittendrin…Nass Nr. 1.
Am Mittwoch war ich klüger und nahm mir einen Schirm mit, den ich vor lauter Sonnenschein beim Bäcker stehen ließ. Ich hatte zwar meinen Kaffee, aber kurz darauf schon wieder nasse Füße, weil mich wieder ein Schauer voll erwischt hatte: Nass Nr. 2.
Auch am Donnerstag sollte sich ein ähnliches Spiel wiederholen, als ich nur kurz eine Milch holen wollte, ohne Jacke, ohne Schirm…das Wetter sah ja gut aus und für den kurzen Weg (dachte ich), aber nix da! Aus dem Supermarkt raus und in den Regen rein: Nass Nr. 3. Ich sage euch, Spaß sieht anders aus. Zu allem Überfluss bekomme ich jetzt wohl eine Erkältung! Aber es ist ja zum Glück Wochenende, da kann ich mich ja für die Arbeit am Montag auskurieren!!! Prima!!!
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| Published: Jun.29.2011 @ 9:44 am
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Wieder zurück in der Heimat, haben wir eine Freundin in Berlin besucht.
Wir kamen Freitag an und waren, wie es sich für die Hauptstadt gehört,
die ganze Nacht unterwegs. Erst als die Sonne schon lange am Himmel
stand, die Bäckereien schon wieder ihre Brötchen anboten machten wir uns
langsam auf den Heimweg. Am nächsten Tag war natürlich herzlich wenig
mit uns anzufangen. Der Kopf dröhnte, die Augen schmerzten und der Magen
war flau. Was tun, wenn man trotzdem keine Lust hat den lieben, langen
Tag im Haus zu verschimmeln?Wir entschieden uns für einen Kinobesuch.
Selbst der Kassierer schaute uns etwas befremdet an, als wir um viertel
nach fünf, bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen mit
unseren dicken Sonnenbrillen um ein Ticket baten. Im Kino befand sich
außer uns nur noch ein Pärchen, dass sich anscheinend durch unsere
Anwesenheit gestört fühlte. Anders, als mit Versuch uns doch noch aus
dem Kino zu vertreiben, kann ich mir die aufdringlichen Schmatzgeräusche
nicht erklären, die sie bei jedem Kuss produzierten. Und es waren
einige. Unbeeindruckt von derartigen Störgeräuschen schauten wir uns den
Film an und kamen zufrieden wieder heraus. Ein kleiner Imbiss beim
Asiaten gegenüber hob dagegen nicht gerade die Laune, zu lieblos und
versalzen schmeckten die Nudeln. Also auf nach Kreuzberg ans Ufer, des
Landwehrkanals. Gesagt, getan, nur nach einiger Zeit wurde es zu kühl
und wir machten uns auf die Suche nach einer Bar die stolzer Besitzer
eines Kickers sein sollte. Leider gestaltete sich die Suche nach einer
solchen Gaststätte als aüßerst schwierig. Kaum waren wir um die Ecke,
befanden wir uns auch schon mitten in einer der vielen Straßenfeiern des
Christopher Street Days der an jenem Tag, von uns bis dato völlig
unbeachtet, in der Stadt gastierte. Das Letzte was es auf einem CSD gibt
und was die Besucher zu interessieren scheint, war ein Kicker, also
verwarfen wie diese Idee und schauten uns stattdessen das bunte Volk an,
was auf den Straßen Kreuzbergs friedlich vor sich hin feierte. |
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| Published: May.02.2011 @ 2:45 am
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Ich
melde mich diesmal nicht vom heimischen Sofa, sondern aus dem verrückten
ecuadorianischen Küstendorf Montanita! Vor 3 Tagen sind wir hier
angekommen, nach einer 12-stündigen Busfahrt aus der Hauptstadt Quito.
Die Fahrt war vor allem eins: kalt. Es scheint ein südamerikanisches
Phänomen zu sein, in Bussen die Klimaanlage grundsätzlich voll
aufzudrehen und trotz gefühlten -2 Grad im Bus nicht herunter zu
schrauben, sondern Decken gegen die Kälte zu verteilen, obwohl es
draußen mindestens 25 Grad sind.
Montanita
ist ein verrückter Ort wie ich schon sagte. Kilometerweiter Sandstrand,
dunkelblaues Meer vor kargem Hinterland. Die Häuser des Dorfes, das so
gut wie ausschließlich vom Tourismus lebt, sind aus Holz und Stroh
gefertigt. Jedes ist entweder ein Hostal, ein Restaurant, eine Bar, ein
Nachtclub, ein Kiosk, ein Internetcafé, ein Surfshop oder alles auf
einmal. In der Woche bestimmen die einheimischen Surfer, viele
Aussteiger, die an Straßenständen ihren selbstgefertigten Schmuck
verkaufen und einige wenige Touristen das Bild. An den Wochenenden der
Hochsaison von Januar bis März, jedoch explodiert das Dorf förmlich
durch den Strom von Wochenendausflüglern aus den ecuadorianischen
Großstädten Quito und Guayaquil. Genauso beliebt ist es bei Touristen
aus anderen Ländern des Kontinents, vor allem Chilenen und Argentinier
kommen gerne hierhin. Da es ihren Ländern wirtschaftlich besser geht als
den meisten anderen Ländern des Kontinents (Brasilien einmal
ausgenommen) können sich mehr Menschen den Luxus leisten, in den Ferien
zu reisen.
Die Tage
in Montanita werden am Strand und speziell in den perfekt einlaufenden
Wellen verbracht. Die Nächte sind lang, und oft ausschweifend, jedoch
sollte man sich darauf gefasst machen auch die Schattenseiten des
Tourismus an vielen Ecken zu sehen zu bekommen. Drogen, Armut und
Perspektivlosigkeit gehören genauso dazu wie Sonne, Strand und Partys. |
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| Published: Apr.02.2011 @ 11:37 am
| Last edited: May.23.2011 @ 2:40 am |
Noch
rund eine Woche bis zum Start unserer Reise nach Südamerika. Wir stecken
mitten in Planungen. Das Problem mit Planungen, gerade bei Rundreisen
ist, dass sie wenig Raum für Spontanität lassen, und gerade in
Südamerika gibt es viele Dinge zu entdecken von denen man erst hört wenn
man vor Ort ist. Es wäre auch spannend einfach ins Blaue hinein
loszufahren und schauen wohin der Wind einen treibt.
In
Venezuela möchten wir auf jeden Fall die Angel Falls sehen. Mitten im
Urwald stürzt ein Fluss eine hunderte Meter hohe Felswand hinunter.
Trotz der enormen Wassermassen kann man sich unter den Wasserfall
stellen, da sich das Wasser aufgrund der enormen Fallhöhe in so feine
Tropfen auflösen, dass es sich anfühlt als ob man unter einem
Rasensprenger stünde. Mehrere Tage muss man durch den venezolanischen
Urwald wandern um dorthin zu gelangen. Die Strapazen lohnen sich jedoch
mit Sicherheit! Entgegen unserer ursprüngliche Pläne werden wir nicht
alle südamerikanischen Länder besuchen, sondern uns auf einige wenige
konzentrieren. Die Zeit ist einfach zu knapp. Nach Venezuela werden wir
für einige Zeit nach Kolumbien gehen.
Zunächst an die Karibikküste, wo
Orte wie der Nationalpark Tayrona oder die wunderschöne Kolonialstadt
Cartagena locken. In der Nähe Tayronas und Santa Martas wartet ein
mehrtägiger Treck durch den Urwald zu einer verbotenen und vergessenen
Indianerstadt der atemberaubend sein soll auf uns. Anschließend wenden
wir unsere Schritte ins Landesinnere, nach Medellin, der ehemals
gefährlichsten Stadt der Welt in der bis zu seinem Tod 1993 der
Drogenbaron Pablo Escobar regierte. Heute ist die Stadt eine der
sichersten Kolumbiens und ein Musterbeispiel für den Wandel des Landes.
Weiter soll es gehen in die Haupstadt Bogotà, die auf über 3000m Höhe
liegt und , wie Medellin, ein unvergleichliches Nachtleben haben soll.
Im Süden des Landes liegt Calì, die Hauptstadt des Salsas. Die Fiesta
dort ist ebenfalls legendär die Menschen sollen extrem gastfreundlich
sein. |
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| Published: Mar.21.2011 @ 10:07 am
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Mein Nachbar und ich sind mit den Bauvorhaben am Dach ganz schön
beschäftigt. Mittlerweile findet meine Frau das auch nicht mehr so
lustig. In der Woche bastel ich an Autos und am Wochenende habe ich mit
dem Dachausbauen zu tun. So finde ich gerade sehr wenig Zeit für
Zweisamkeit. Sauer ist sie nun nicht, es ist ja ein Ende in Sicht, ber
lästig ist es ihr. Zudem kocht sie jedes Wochenende für uns und muss
andauernd den Mund halten, wenn sie die Nachberin im Krankenhaus
besucht. Denn ihr Mann hat gar nicht mehr so viel Zeit zum Besuchen. Und
das fällt ihr auch schon verdächtig auf. Doch sie sagt nichts darüber.
Ich denke mal, sie spürt es. Außerdem kennt sie ihren Mann und solange
ich ihn kenne, baut er immer an etwas. Was man dazu jedoch anmerken
darf, er macht es mit Leidenschaft und es sieht hervorragend aus, wenn
er fertig geworden ist.
Letztes Wochenende kam ein Kleinlaster vorbei und brachte uns Baumaterial, was mein Nachbar beim Baumarkt online bestellt
hatte. So lieferte uns ein netter Herr sämtliche Artikel wie
Dampfbremsfolie, Gipskartonplatten, Verbundplatten, Dämmung,
Eindeckrahmen und Dachfenster und eine Treppe. Das Gerüst ums Haus herum
stand bereits und nun kam ein Material nach dem anderen hinauf zum
Bearbeiten. Ganz schön anstrengend. Ich bin natürlich nicht der einzige,
der hilft. Sämtliche Freunde und auch weitere Nachbarn helfen fleißig
mit. Darunter ist auch ein gelernte Dachdecker, der uns fleißig
Anweisung gibt, damit das Dach auch lange hält.Ganz ohne professionelle
Hilfe würde ich auch nicht mithelfen wollen. Ich habe doch keine Ahnung
wie man ein Dach baut. Es ist aber schön zu wissen, dass das Dach auch
mit meiner Hilfe fertig wird und ich es immer bestaunen kann. |
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| Published: Mar.03.2011 @ 1:32 pm
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Demnächst
werde ich mich noch um andere Projekte kümmern, nicht nur das
berufliche Schrauben an Autos. Mein Nachbar will nämlich sein Haus
erweitern und hat bereits die Genehmigung vom Bauamt, dass er das Dach
ausbauen darf. Für den geplanten Wintergarten und das kleine
Gartenhäuschen gibt es noch keine Information von denen. Da das
Grundstück eines ist, dass an andere unmittelbar grenzt, hat das alles
so seine Maße und seine Ordnung, inwieweit und in welcher Höhe angebaut
werden darf. Ziemlich mühsam, aber mein Nachbar kennt sich aus und weiß
mit denen umzugehen. Nun schmeißen wir uns am kommenden Wochenende an
die Arbeit. Das Wetter wird leicht wärmer und wir wollen bis zu den
ersten warmen Sonnenstrahlen fertig werden. Denn die nächsten Aufgaben
meines Nachbarn stehen auch schon an. Meine Frau wird so lieb sein und
für uns einen stärkenden Eintopf kochen, damit wir auch voller
Tatendrang zügig voran kommen.
Unser
Nachbar macht das auch als Überraschung für seine Frau. Die liegt
nämlich gerade mit einem geborchenen Bein im Krankenhaus und musste
zudem noch opperiert werden. Tja Urlaub machen wirkt nicht immer wie
erträumt als Erholung... Nun haben wir noch gute fünf Wochen, falls es
zu keinen Komplikationen oder so kommt. Nach dem Klinikaufenthalt wird
sie leider auch nur kurz alles beweundern können, denn dann muss sie in
eine Rehaklinik, um irgendwann einmal ihr Bein wieder voll belasten zu
können. Man, wenn das jetzt bei uns auch noch wäre...
Ich
wurde letztens gefragt, was denn Autoverwerter mit Autosreparaturen zu
tun hat. Na in erster Linie würde ich sagen, dass es erst einmal für den
Fahrzeughalter wichtig ist, dass sein Auto bei Nuchfunktionieren noch
einmal wiederbelbt wird, also repariert wird, bevor er zerlegt wird
oder. Deswegen mache ich erst das eine in der Werkstatt und letzteres
auf Schrottplatz, der "zufällig" nebenan leigt. |
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